Antworten auf die häufigsten Fragen

Grundlagen zu mobilen Bibliotheken und zum Netzwerk

Hier findet ihr Antworten zu den ersten Schritten, möglichen Formaten und Zielgruppen sowie zur Teilnahme am Netzwerk.

Wie starten wir am besten mit einer mobilen Bibliothek?
  • Sucht eine Partnerinstitution in eurer Nähe und klärt gemeinsam das Interesse.
  • Überlegt, welches mobile Format für euch geeignet ist und welche Ressourcen ihr dafür braucht.
  • Tauscht euch mit Bibliotheken aus, die bereits mobile Angebote betreiben, und profitiert von ihren Erfahrungen.
Wie kann eine mobile Bibliothek aussehen?

Das Format bestimmt ihr selbst. Ob Bücherkoffer, Büchertisch oder Bücherbus – vieles ist möglich. Entscheidend ist: Die Medien verlassen die Bibliothek und erreichen Menschen, die selber nicht in die Bibliothek kommen können. Unter dem Menüpunkt Fliegende Bibliotheken findet ihr verschiedene Formate von mobilen Bibliotheken.

Welche Zielgruppen kann eine Fliegende Bibliothek ansprechen?

Die Zielgruppen unserer Fliegenden Bibliotheken sind nicht festgelegt. Wir besuchen Menschen, die aufgrund ihres Alters, gesundheitlicher Einschränkungen oder anderer Hindernisse nicht selbst in die Bibliothek kommen können.

Wer kann Teil des Netzwerks werden?

Alle öffentlichen Bibliotheken – von der Gemeinde-, Regional- und Stadtbibliothek bis zur Kantons- und Universitätsbibliothek – die eine mobile Bibliothek betreiben oder planen.

Was heisst es, Teil des Netzwerks zu sein?

Als Teil des Netzwerks könnt ihr:

  • Euer Wissen und eure Erfahrungen teilen, so dass alle NetzwerkpartnerInnen davon profitieren.
  • Andere mobile Bibliotheken besuchen und euch dort inspirieren lassen.
  • Euer mobiles Angebot auf der Website sichtbar machen, indem dieses in einem individuellen Portrait vorgestellt wird.
  • Newsbeiträge zu euren mobilen Bibliotheken veröffentlichen und so eure Arbeit einem breiteren Publikum vorstellen.

Praxiswissen von A bis Z

Hier findet ihr konkrete Tipps rund um mobile Bibliotheksangebote – alphabetisch nach Stichwort geordnet.

Hinweis: Dieser Teil der FAQs befindet sich noch im Aufbau und wird schrittweise angereichert.

Einwilligungserklärung für Fotos: Was ist zu beachten?

Erkennbare Personen entscheiden grundsätzlich selbst, ob und in welchem Rahmen sie fotografiert und die Aufnahmen veröffentlicht werden dürfen. Holt deshalb im Zweifel vor der Aufnahme und Veröffentlichung eine freiwillige und informierte Einwilligung ein – bei gezielten Einzelaufnahmen am besten schriftlich.

Die Einwilligung sollte insbesondere die vorgesehenen Verwendungszwecke und Kanäle, eine allfällige Namensnennung, die Weitergabe an Partnerinstitutionen, die Reichweite von Online-Publikationen sowie die Möglichkeit eines späteren Widerrufs festhalten.

Die anpassbare Vorlage für eine Einwilligungserklärung deckt die wichtigsten Punkte ab. Passt vor der Verwendung insbesondere Institution, Kontaktangaben, Publikationskanäle und Partnerorganisationen an eure Situation an.

Freiwillige: Wie gewinnen und begleiten wir Freiwillige?

Freiwillige können ein mobiles Bibliotheksangebot wesentlich bereichern. Grundsätzlich bieten sich drei Wege an:

Mit einer Partnerinstitution zusammenarbeiten: Alters- und Pflegezentren oder andere soziale Einrichtungen verfügen häufig bereits über Erfahrung, Kontakte und Strukturen für die Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen. Klärt gemeinsam, wer für Auswahl, Einführung, Koordination und Betreuung zuständig ist.

Freiwillige vermitteln lassen: Erste Anlaufstellen sind die regionalen Fachstellen von benevol Schweiz und die Vermittlungsplattform benevol-jobs. Je nach Zielgruppe und Region kommen auch Pro Senectute, die kantonalen Verbände des Schweizerischen Roten Kreuzes, regionale Caritas-Organisationen, Zeitgut- und weitere Organisationen des Netzwerks Nachbarschaftshilfe Schweiz sowie KISS-Organisationen als Kooperationspartner infrage. Ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit möglich ist, muss jeweils regional geklärt werden.

Einen eigenen Freiwilligenpool aufbauen: Dieser Weg bietet besonders viel Gestaltungsfreiheit, erfordert aber auch den grössten Koordinationsaufwand. Bei einem eigenen Pool sollten unter anderem Aufgaben und zeitlicher Rahmen, Auswahl und Einführung, Einsatzvermittlung, Ansprechpersonen, Schweigepflicht, Umgang mit Geschenken, Spesen, Versicherung, Anerkennung, Stellvertretungen bei Abwesenheiten sowie die Beendigung des Engagements schriftlich geregelt werden.

Die folgenden Dokumente der Stadtbibliothek St.Gallen vermitteln einen praxisnahen Einblick. Sie dienen als Beispiele und müssen an die eigene Institution und die örtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden:

Reglement «Die Bibliothek kommt nach Hause»
Vereinbarung «Die Bibliothek kommt nach Hause»

Logo: Wo können wir das Logo des Netzwerks herunterladen?

Das Logo des Netzwerks Fliegende Bibliothek wird hier in Kürze in verschiedenen Varianten und Dateiformaten für digitale Anwendungen und Printprodukte zum Download bereitstehen.